Als ich vor einigen Monaten in Facebook ein Begrüßungs-Chart gepostet habe, zum Workshop Kreativität im Team, habe ich eine Menge Aufmerksamkeit bekommen. Der Workshop thematisierte die Anwendung von Kreativitätstechniken im Team und hat verschiedene Ansätze verfolgt. Ein spontaner Kommentar unter dem Facebookpost fand sich von einem Bekannten, der sagte: „Komm doch mal zu uns.“ Das war zwar keine ernstgemeinte Aufforderung, ein Angebot für einen Workshop abzugeben, aber durchaus eine typische Äußerung, wenn ich diesen Workshop vorstelle oder das Thema. Weil sich offenbar doch viele wünschen, mehr Ideenreichtum Veränderungsfreude und Lösungsorientierung im Team zu haben oder auch ganz allgemein zu sagen: „Wir möchten gerne, dass die Teammitglieder mehr mitdenken. Vielleicht kennen Sie das auch? Man braucht dringend neue Ideen. Man ist in einem Projekt, das gerade zu scheitern droht.Alles geht schief, und Sie denke nur: „Wir brauchen Lösungen!“ Aber keiner scheint daran richtig interessiert zu sein oder zu arbeiten. Alle sind in das Problem regelrecht verliebt. Die Stimmung entwickelt sich destruktiv, weil man in Gedanken ist: „Wir haben doch schon alles versucht!“ und vielleicht nicht mal daran glaubt, dass das lösbar ist. Und wenn Vorschläge kommen, dann werden sie gleich im Keim erstickt. Das ist natürlich keine fruchtbare Atmosphäre für Ideen und Kreativität oder Lösungsorientierung. Ganz im Gegenteil, das ist sogar Gift! Ideen brauchen Freiraum und entfesseltes Denken, brauchen keine Beschränkungen sondern Offenheit. Und es gibt eine goldene Regel der Kreativität. Sie lautet: die Ideensammlung unbedingt von der Bewertung der Ideen zu trennen! Denn die negative Haltung und Kritik, die in der Bewertung von Ideen stattfindet und auch stattfinden darf die zerstört Ideen die zerstört auch die Bereitschaft für Ideen. Sie hemmt regelrecht die Fantasie. Sie wirkt richtig viral und ansteckend und unterdrückt die Offenheit, die wir eigentlich brauchen, um kreatives Denken zu entwickeln. In der Praxis ist sie aber vorhanden. Weil das Problembewusstsein dem gegenüber steht – und das ist oft sehr viel stärker als eine mögliche Euphorie darüber, welche Möglichkeiten man hat. Die Frage ist, wo es sie doch sowieso gibt, wie kann ich damit richtig umgehen kann. Wie kann ich es drehen? Und die Frage kriege ich auch in den Workshops häufig gestellt: „Wie kann ich andere im Team zu mehr Kreativität bringen?“ Und dazu erstmal mein Credo: Jeder kann kreativ sein und zum kreativen Prozess etwas beisteuern. Es braucht nur das richtige Vorgehen und das richtige Timing! Dazu ist es hilfreich sich anzuschauen, welche Denkmuster eigentlich in unseren Hirnen arbeiten. Und auch zu reflektieren, was unsere bevorzugten Denkmuster sind. Ich arbeite gerne mit der Unterscheidung von Edward de Bono, der in den späten 60er Jahren die Begriffe des vertikalen und lateralen Denkens unterschieden hat. Und das beschreibt sehr schön diese unterschiedlichen Stimmungen, kreativ oder nicht kreativ. Denn vertikales denken, auch als lineares Denken bekannt, ist eine Qualität. Die möchte ich auf gar keinen Fall missen. Dahinter steckt Gründlichkeit, Systematik und eine regelmäßige Arbeitsweise. Man legt Wert auf Kontrollierbarkeit auf Berechenbarkeit damit wir auch zuverlässig Ergebnisse erzeugen. Und wer wollte sagen, dass das unnötig ist? Es ist nur eine Haltung, die, wenn es darum geht Ideen zu entwickeln und Kreativität zu entfalten, nicht sehr hilfreich ist. Ganz im Gegenteil sogar sehr hinderlich.

In solchen Phasen ist laterales denken, auch Querdenken genannt, hilfreich. Freilich ist Querdenken in bestimmten Kreisen durchaus auch negativ konnotiert. Im Sinne von Kreativität steckt dahinter allerdings Vielseitigkeit, Freiheit, die Bereitschaft zum Perspektivwechsel, Dinge von anderen Seiten betrachten zu können und zu wollen. Nicht urteilend, werdend zu sein und intuitiv vorzugehen. Der Unterschied zwischen den beiden Denkweisen: In dem einen Fall gibt es einen strengen vorgeschriebenen Weg, etwas zu ermitteln und ein Ergebnis zu erreichen. Und in dem anderen Fall geht man intuitiv vor, das heißt der Weg ist gar nicht vorgegeben. Gleichwohl will man natürlich irgendwann Ergebnisse haben. Aber es ist beim lateralen Denken gefühlt etwas dem Zufall überlassen. Was wir tatsächlich brauchen, ist beides in einer gesunden Mischung: ein Timing und ein Gefühl dafür, wann ist mehr das eine und wann ist mehr das andere gefragt eine Brücke zu bauen.

Lateralen Denkern muss ich nicht viel erklären, was es braucht, um kreativ zu werden. Ein Team lateral Denkender ist nicht in erster Linie kritisch. Es wird schnell zum Thema Kreativität neigen und gottlob gibt es auch diese Teams die wenigstens an der Stelle nicht so leicht ein Problem haben. Die Regel dürfte aber sein, dass man ein gemischtes Team hat. Das heißt, man hat sowohl vertikale als auch laterale Denker.

In Reinform gibt’s das nicht aber es gibt schon bevorzugte Denkmuster und deshalb habe ich eine 5 Schritte Anleitung vorbereitet die eine Idee geben sollte, wie wir ein solches Team zu einem kreativen Team oder zu einem produktiven Team im Sinne von Kreativität und Lösungsideen entwickeln können.

Der erste Schritt ist, Wertschätzung für die andere Denkweise zu entwickeln.
Und zwar ganz egal, was jetzt unser bevorzugtes Muster ist. Egal ob wir uns eher auf der vertikalen oder eher auf der lateralen Seite finden. Es sollte an der Stelle erst einmal klar sein: „Es ist eine unterschiedliche Qualität im Denken, und beide Seiten sind gleichermaßen notwendig. Der kritische Geist ist gut dafür, im Laufe des kreativen Prozesses die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Der kritische Geist ist auch für die Inspiration durchaus eine interessante Quelle. Das werden wir in den weiteren Schritten noch merken. Das kann man methodisch richtiggehend „anzapfen“. Und das kritische Denken ist dazu gut, ein Problembewusstsein zu schaffen, dass man auch wirklich exakt beschreiben kann: „Was ist eigentlich das Problem?“ Darin steckt für die spätere Auswertung dessenm, was wir in der Kreativität entfalten, Lösungskriterien zu definieren, nach denen wir die Ideen später bewerten können. Also ganz wichtig: „vertikal“ ist ein wertvolles Denkmuster.
Und wenn Sie gar nicht primär zum lateralen Denken neigen, sondern ich sowieso schon „bei Ihnen“ offene Türen einrenne mit der Werbung für vertikales Denken, dann dürfen Sie Wertschätzung auch für die andere Seite, das laterale Denken, entfallen. Denn immer nur im analytischen zu bleiben, bedeutet im Sinne des kreativen Prozesses, dass wir keine Alternativen finden, dass wir uns auch nicht fortentwickeln. Und an so einem solchen Stillstand können wir nicht interessiert sein. Wertschätzung für die andere Denkweise entwickeln heißt anzuerkennen: es braucht beides und ich darf mir auch beides erlauben.
Wichtig hier auch noch mal zu betrachten: das kann ich sowohl mit mir selbst ausmachen, wenn ich mir z.B. eigentlich nicht gestatten will kritisch zu denken dass ich das auch für mich selber anders bewerte. Und wichtig ist auch, einen richtigen Umgang damit zu finden, weil nicht zu jeder Zeit jedes Muster gleichermaßen angemessen ist. Zu den einen Denkweise wird man sich etwas mehr zwingen oder erziehen müssen und die andere kommt meist spontan. Die Wertschätzung wird benötigt weil die jeweils andere Denkweise oder der Andersdenkende sich auch akzeptiert fühlen sollte. Ich darf mich auch okay fühlen wenn ich normalerweise nicht zu dem Denken neige, das wir jetzt gerade brauchen. Stichwort ist: (das höre ich sehr sehr häufig von Teilnehmern) „Aber ich bin so unkreativ. Ich will das hier endlich mal lernen.“ Ja, es ist nichts Schlimmes, unkreativ zu sein. Die Kehrseite das hat ja auch ihre Qualität. Was man lernen kann, ist aus dem einen Denkmuster in das andere zu wechseln. Dazu braucht es ein systematisches Vorgehen. Aber: ohne dass wir Wertschätzung vorher entwickelt haben und sich jeder in seiner Denkweise akzeptiert fühlen, wird es schwierig werden, Bereitschaft zu einer Kooperation zu zeigen, sich darauf einzulassen einen kreativen Prozess mitzugestalten und zu durchlaufen. Deshalb der erste Schritt, Wertschätzung für die jeweils andere Denkweise entwickeln und sicherstellen.

Kritische Verhaltensmuster sammeln
Der zweite Schritt greift dann ganz gezielt auf, was die kritischen Geister zu bieten haben, wenn wir uns das genauer angucken. Ich gehöre ja auch zu denjenigen, die von einer neuen Idee ganz leicht spontan zu begeistern sind. Und fühle mich dann immer so ein bisschen ausgebremst von Menschen, die ganz schnell mit dem negativen Kommentar kommen. In meiner Wahrnehmung passiert das sehr häufig aber es ist auch statistisch erwiesen, meckern ist offenbar leichter als für etwas zu werben oder über Dinge positiv zu sprechen. Und das sehen wir auch bei der Akzeptanz oder beim Verarbeiten von Nachrichten. Wir sind tatsächlich empfänglicher für negative Nachrichten als für positive. 00:10:41: Und da muss ich zugeben da bin ich genauso keine Ausnahme. Es gibt Studien, die ermittelt haben, dass man drei positive Nachrichten braucht um eine negative von der Stimmung her auszugleichen. Es gibt sogar Erhebungen, die sagen sieben zu eins. Was jetzt genau richtig ist, darauf möchte ich mich gar nicht festlegen. Wichtig ist zu verstehen, dass das Negative sehr viel leichter den Zugang zu uns findet. Und wenn wir dann schon sehen da ist ein leichter Weg warum den nicht auch nutzen. Übrigens sehe ich das auch in Coachings regelmäßig. Ich frage an Anfang üblicherweise: „Was möchten Sie erreichen? Was ist für Sie wichtig? Wo möchten Sie hin?“ In gefühlten 90% der Fälle bekomme ich eine Antwort, die erstmal lautet: „Ich will nicht mehr, …“, also auch da die negative Formulierung. Wir kommen nicht so leicht auf die Idee was die positive Lösungsperspektive ist. Wir sagen nur, was wir loswerden wollen. Und das kann man natürlich auch als Ausgangspunkt für Kreativtechniken nutzen. Vorsichtig muss man bei der Ausführung sein, da die Gefahren der negativen Eskalation besteht. Es nimmt zu gern eine Dynamik an. Wenn viel zustande kommt dann wird es ganz schnell auch eine regelrechte Lawine. Wenn es aber gut kanalisiert wird, dann haben wir eine Schwächenanalyse, die wir als Materialsammlung nutzen können.

Nehmen wir als Beispiel ein praktisches Problem aus einer Unternehmenssituation: ein schlechter Informationsfluss der einzelnen Abteilungen und Mitarbeiter oder Managementmitglieder im Unternehmen. Das höre ich relativ häufig bei Anfragen oder bei Beratungsthemen oder auch in Coachings. Entscheidungen werden nicht bekannt gegeben. Man weiß nicht ob sie getroffen worden sind und wenn, dann weiß man nicht was der Inhalt von Entscheidungen und den Konsequenzen genau ist. Veränderungen kriegt man nur so am Rande mit was dann in den schönen Sätzen wie auch schön dass man das auch mal erfährt sich niederschlägt. Oder was sich wichtiges ereignet, das man eigentlich wissen sollte, erfährt man dann möglicherweise aus der Zeitung anstatt offiziell im eigenen Unternehmen.
Personalveränderungen, Beförderungen, neue Mitarbeiter im Unternehmen ich habe die Beobachtung gemacht dass die Unternehmen viel in der Vergangenheit gelernt haben. Aber trotzdem wird sehr häufig diese Informationslage beklagt. Problematisches Verhalten in diesem Zusammenhang zu sammeln bedeutet: „Was können wir tun, um das Problem zu verschlimmern?“ – Ja, richtig gehört. Wir wollen erst einmal so tun, als ob wir das Problem gar nicht lösen wollen. Sondern wir wollen einfach mal kritisch die Verhaltensmuster zusammentragen, die an diesem Problem ihren Anteil haben und es sogar noch deutlich verschlimmern würden. Also eine Sammlung von: „Was kann man alles falsch machen?“ Ausgehend von einer größeren Zahl kritischer Denker sollte es ziemlich leicht fallen, zu einer Liste zu kommen. Fünf bis zehn Minuten (nicht zu viel Zeit geben, negative Eskalation!) Was könnte das im Fall unserer schlechten Informationslage sein? Da würde mir z.B. einfallen, Entscheidungen nicht zu dokumentieren. Entscheidungen, die nicht dokumentiert sind, werden wahrscheinlich auch nicht systematisch kommuniziert. Veränderungen überhaupt gar nicht zur Kenntnis zu nehmen und zu ignorieren, usw. Auf diese Art und Weise kommen wir, wenn wir sehr kritisch denken, sicherlich schnell zu einer Reihe von Punkten, die wir falsch machen könnten.
Nach fünf bis zehn Minuten (kann man auf eine Flipchart oder auf einem DIN A4 Blatt machen) hat man eine Liste auf der linken Seite gesammelt.

3. Schritt – Praxischeck: Welche Verhaltensmuster kommen wirklich vor?
In einer zweiten Tabellenspalte dahinter überprüfen wir nun die Frage: „Was davon tun wir möglicherweise wirklich? Welche dieser Fehler oder falschen Verhaltensmuster kommen bei uns vor?“
Warum stellen wir diese Frage? Wenn wir später Ideen aus diesen Punkten entwickeln, sollte das, was wir schon tun, vielleicht auch zuerst abgestellt bzw. ersetzt werden. Daraus ergeben sich automatisch Prioritäten. Denn Dinge, die wir hypothetisch tun könnten, sind möglicherweise wahrscheinlich und vielleicht eine reale Gefahr. Aber was wir tatsächlich schon tun, sind die naheliegenden Stellen an denen wir für eine Veränderung und eine Verbesserung der Lage ansetzen sollten. In einem späteren Schritt also Fehler, die wir schon machen, bevorzugt abstellen. Deshalb fragen: „Was von diesen Dingen, die man falsch machen kann, tun wir tatsächlich?“

4. Schritt – Machen Sie den Kopfstand
Dieser Schritt gibt dem Vorgehen, das ich hier beschreibe, den Namen: die sogenannte Kopfstandmethode oder Flip-Flop. Wir nehmen Punkt für Punkt von der Liste, zuerst natürlich die im vorangegangenen Schritt als Priorität gekennzeichneten Punkte, und beantworten die Frage: „Was bedeutet es denn, genau das Gegenteil von dem zu machen was dieses falsche Verhalten ist? Das können Sie sich so vorstellen, dass das falsche Verhaltensmuster in Richtung bergab in die Schlucht führen würde. Die Umkehrung der Bewegung würde bedeuten, es geht wieder aufwärts. Wir verbessern etwas. Und dieses Gegenteil sollten Sie dann als Lösungsansatz notieren. Damit es wirklich hilfreich ist, sollte sehr operationalisiert gedacht werden und spezifisch beschrieben. Was machen wir denn genau? Also: „Wir kommunizieren zu wenig.“ könnte ja in unserem Problem der Informationslage so eine Analyse sein oder so ein falsches Verhaltensmuster. Dann schreiben wir auf die andere Seite „mehr kommunizieren“. Das gibt mich wirklich eine Idee, an welcher Stelle und in welcher Form ich das mache. Es hat ja einen Grund, warum ich das bisher nicht getan habe. Also brauche ich eine möglichst genaue Beschreibung, einen möglichst guten Ansatz, wie ich dieses „mehr kommunizieren“ gestalte z.B., indem ich eine wöchentliche Zusammenfassung an einen bestimmten definierten Verteiler gebe. Das könnte so eine Idee sein. Irgendetwas, das auch wirklich als eine konkrete Handlung aufzugreifen und vielleicht später noch weiterzuentwickeln ist. Oder wenn mein Problem ist, zu viel Geld auszugeben, dann hilft es einfach nicht, nur das Gegenteil so zu formulieren: „Ich gebe weniger aus“. Was ist weniger? So generisch habe ich keinerlei Orientierung für die konktrete Situation. Besser wäre z.b. zu definieren, wofür ich wie viel ausgegeben darf.
Das Ergebnis dieses Vorgehens ist eine Liste die mindestens ebenso lang ist wie die Liste der falschen Verhaltensmuster. Wenn zu einem falschen Muster oder einen Fehler mehr als eine gegenteilige Handlungsidee entstehen – kein Problem. Beim Generieren von Ideen zählt in erster Linie Masse statt Klasse. Quantität statt Qualität ist in diesem Schritt ganz wichtig. Denn in diesem Schritt ist eines nicht erlaubt: die Ideen, die dabei generiert werden, schon gleich zu bewerten. Erinnern Sie sich bitte: wir haben diese Grundregel: „Ideensammlung von Bewertung trennen.“
Dann werden jetzt vielleicht die vertikal Denkenden fragen: „Ja und was ist jetzt mit der Bewertung? Die muss doch auch irgendwann mal stattfinden. Nicht jede Idee ist doch grundsätzlich gut!“ – Richtig! Es sind natürlich nicht alle Ideen gut. Wenn ich große Masse produziere, dann in der Hoffnung, dass dabei auch besonders wertige Dinge heraus zu kondensieren sind. Und das ist dann der

5. und letzte Schritt: Lösungsauswahl und -entwicklung
Jetzt sind unsere kritischen Denker wieder auf den Plan gerufen. Wir haben ja schon im ersten Schritt mit der Entwicklung der Wertschätzung, Problembeschreibung und Definition von Lösungskriterien eine Schablone, die wir anlegen können, entwickelt. Und jetzt können wir die Ideen aufgreifen und diese Lösungskriterien anwenden, nach den Prioritäten, die wir im 3. Schritt gefunden haben („Was machen wir auch schon tatsächlich?“) und den Prioritäten, die vielleicht auch im Rahmen der Problemlösung definiert worden sind. Meine Empfehlung ist: drei Lösungsansätze zu identifizieren, diese aufzugreifen und entscheidungsreif zu entwickeln.

Zusammenfassung der fünf Schritte
Schritt 1: Entwickeln sie Wertschätzung für die kritische Denkweise. Oder wenn sie sowieso der kritische Denker sind: öffnen Sie sich auch für die andere Seite. Machen Sie sich klar dass jedes Denkmuster an einer bestimmten Stelle gefragt und wertvoll ist
Schritt 2: Sammeln sie problematisches Verhalten. Hier ist die kritische Denkweise hilfreich. Beschränken Sie das aber zeitlich.
Schritt 3: Identifizieren sie von den problematischen Verhaltensmustern diejenigen, die sie auch schon tatsächlich anwenden, die schon stattfinden, und priorisieren Sie diese.
Schritt 4. Machen Sie denn Kopfstand und entwickeln zu jeder problematischen Verhaltensweise das genaue Gegenteil als Lösungsansatz. Seien Sie dabei besonders spezifisch und operational.
Schritt 5: Treffen Sie eine Lösungsauswahl und entwickeln sie die Lösungsansätze zu einer Entscheidungsreife.

Welche Erfahrung haben sie mit Kreativität was hilft Ihnen kreativ zu werden oder was hält sie davon ab. Wie immer freue ich mich über Anregungen Kommentare und Fragen gerne per E-Mail an fragen@oliver-beyer.de oder direkt unter diesem Artikel.
Das inspirierende Zitat diesmal von Thomas Alva Edison:

„Kreativität ist nicht nur Inspiration sondern auch Transpiration“

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